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Das MathThing2006 in Zahlen

Teilnehmer 17
vertretene Bundesländer 6
Tage 5
volle Einkaufswägen mit Lebensmitteln 4
getrunkener Eistee (in Litern) 27
geschlafene Stunden (vermuteter Durchschnitt pro Nacht und Person) 4,8

Vorgeschichte

Zell am SeeIm Jahr 2005 fand in Zell am See vom 17. bis zum 22. August ein von Stephanie Lackner organisiertes ÖMO Treffen statt.
Nach diesem Vorbild und auf Wunsch vieler Teilnehmer der Österreichischen Mathematikolympiade, vor allem jener, die es bis nach Raach geschafft hatten wurde der Entschluss gefasst, sich in den Sommerferien zu treffen. Nur wo? Und wann?
Die Bedingungen für das MathThing2006 waren geboren.

Planung und Organisation

Also begann die Planung. Ein Termin musste gefunden werden an dem erstens die Organisatoren (Sara Kropf und Johannes Grasegger) Zeit hatten und das primäre Wunschquartier (Heim Ziegelhub der Pfadfindergruppe Linz 8) noch nicht vergeben war. Wie sich herausstellte war das allerdings eine Unmöglichkeit.
Kompromiss war folgender: 11. bis 14. August Vormittags konnte das Heim Ziegelhub (kurz ZiHu) reserviert werden. Vom 14. auf 15. August wurde eine Privatwohnung in Beschlag genommen. War zwar dann etwas eng, aber da fast keiner ans schlafen dachte war das auch kein Problem, aber dazu später.
Nachdem also Termin und Quartier fixiert waren konnte mit der Planung der Feinheiten begonnen werden, sprich Logo entwerfen, Ausschreibung verfassen, Korrektur lesen, ändern, Korrektur lesen, Anmeldebogen kreieren, sich mit Inkompatibilitäten zwischen OpenOffice und MS Word herumschlagen, Speiseplan entwerfen, Anmeldungen entgegen nehmen, Fragen beantworten, Einkaufsliste erstellen, sich über Spätbucher ärgern,...

Letzte Vorbereitungen

Nachdem schlussendlich doch die meisten Anmeldungen mehr oder weniger korrekt eingetroffen waren (also am 10. August, einen Tag vor Beginn) war endlich eine genauere Planung der Lebensmittelmengen möglich.
Am Vormittag des 11. Augusts stand dann der Einkaufsmarathon auf dem Programm, wobei das Auto beinahe überfordert war, die ganzen Sachen in sich aufzunehmen. In welchem Auto hat schon der Inhalt von vier prall gefüllten Einkaufswägen plus zwei Personen Platz?

Tag 1: Bandwurmtag

FloManche Leute kamen vor den Organisatoren und standen vor verschlossenen Toren (tut mir Leid David), andere meinten, die Anfahrtsempfehlung sei nur für andere gemacht und suchten sich selbst eine Route, die 2 km vom Heim entfernt mitten in der Pampa ihr Ende fand (lass dir das eine Lehre sein Philipp). Aber im Endeffekt fanden doch die meisten her.
Um den Koch nicht zu überfordern wurden nur Käsekrainer als Abendessen aufgetischt, wobei das Gespräch irgendwann auf Bandwürmer kam. Auf deren Ernährungsgewohnheiten und Fortpflanzungsmethoden. Mahlzeit Astrid!

Tag 2: Der Tag an dem einer den Zug verpasste

Eigentlich wollten ja die meisten Grazer gemeinsam kommen (zumindest jene, die noch nicht am ersten Tag kamen), aber manch einer bevorzugte den längeren Schlaf und verpasste somit den geplanten Zug und dementsprechend auch das am Bahnhof wartenden Privattaxi (danke Georg).
Der Bandwurm ließ uns nicht los; der Käse auch nicht: Gebackener Emmentaler. Für 15 Leute. Nie wieder!

Tag 3: Badetag mit Fischeinlage

Nachdem der Beschluss gefasst war nach dem Mittagessen baden zu gehen und jeder registriert hatte, dass fürs Mittagessen noch nichts vorbereitet wurde, packten (beinahe) alle mit an und man kann von einer Ausnahme sprechen, denn: Viele Köche verdarben diesen Brei nicht.
Tiroler Gröst'lEin halbes Kilo Speck, drei viertel Kilo Wurst, ein halbes Kilo Zwiebel, drei Kilo Kartoffeln. Was wird das? Tiroler Gröst'l im Großformat und viel viel Schneidarbeit.
Dem Baden stand jetzt nur mehr eins im Weg: Der Weg zum "passenden" Badeplatz, der dann letztendlich gleichzeitig als letzte Ruhestätte für mindestens einen Fisch diente.
Danach wurde noch die Gegend respektive ein Kleinkinderspielplatz unsicher gemacht. Sollte jemand dabei psychischen oder physischen Schaden genommen haben können wir dafür keinerlei Verantwortung übernehmen.

Tag 4: Die Übersiedelung

SpielplatzWie das so ist verschläft man natürlich genau an dem Tag, an dem man eben nicht verschlafen sollte. Und wenn an ein Quartier um zehn zusammengeräumt und geputzt übergeben sollte, dann wäre es empfehlenswert nicht erst um neun aufzustehen. Aber sag das mal meinem Schlaf und nicht mir.
Aber durch gemeinschaftliche Arbeit konnte immerhin bis um halb elf alles auf Vordermann gebracht werden und der Umzug konnte beginnen. Mittagessen gab es dann halt erst um vier. Aber dabei weise ich jegliche Schuld von mir.

Tag 4 1/2: Spielplatzrunde etc.

AnanasIn der Nacht auf Dienstag stand wieder mal ein Besuch am Spielplatz am Programm. Ruhestörung ist nichts gegen das, was wir verbrochen haben. Dennoch rief wunderlicherweise niemand eine Verwünschung aus einem Fenster. Oder wir hörten es einfach nur nicht.
Wie ich am Morgen bemerkte wurden auch die Ananas, Ananasse, wie auch immer, Plural von Ananas eben, geschlachtet. Zumindest den Spuren nach zu urteilen wurde nichts anderes mit ihnen gemacht.

Tag 5: Abreise

Was gibt es da noch viel zu sagen. Schließlich war ich beim MathThing1.3 in Wels nicht mehr dabei. Aber vielleicht mag wer von euch fortsetzen.
Oder auch den vorhandenen Bericht ergänzen.
Schreibt einfach ein mail an: mail@MathThing.at

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